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Problem: Problemlösen als Existenzrechtfertigung

aufgegriffen von
Emanuel Franziskus Penzkofer
am 07.10.2015

Das Wissenschaftliche ist manchmal fast zu einer Art Heuchelei verkommen: Seit je müssen die armen Astronauten auf der internationalen Raumstation zur Rechtfertigung ihrer sündteuren Anwesenheit im Weltall andauernd unter Hochdruck irgendwelche von bienenfleißigen Wissenschaftlern ersonnenen Experimentchen erledigen, anstatt ihre Anwesenheit in der Schwerelosigkeit einfach als solche zu feiern und daraus ein Fest zu machen. Wie wäre es dagegen, wenn die Menschheit eine Priesterin der Schwerelosigkeit ins All entsenden würde?

letzte Aktivität: 12.12.2017, 16:35

bisher 4 Reaktionen


Philipp Mathes
am 18.10.2015, 21:09

Ich möchte die Astronauten mit Versuchsratten vergleichen. Auch die Ratten müssen „unter Hochdruck irgendwelche von bienenfleißigen Wissenschaftlern ersonnenen Experimentchen erledigen“.

Ziemlich wahrscheinlich ist es, dass Ratte und Astronaut von der Wissenschaft 'benutzt' werden ohne große Rücksicht auf Verluste.

Es wird Zeit, dass wir den Raketenstart als Kollektiv feiern, uns mit den Astronauten über den Fortschritt freuen, der es ermöglicht hat, schwerelos die Welt von Oben zu betrachten.

Problemvermeidung als Existenzrechtfertigung käme dem ganzen also recht nahe.

Und von was ernährt sich die Priesterin der Schwerelosigkeit? Sind die Astronauten ihre Glaubensanhänger? Oder gar die gesamte Menschheit?

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Philipp Mathes
am 18.10.2015, 21:09

Ich möchte die Astronauten mit Versuchsratten vergleichen. Auch die Ratten müssen „unter Hochdruck irgendwelche von bienenfleißigen Wissenschaftlern ersonnenen Experimentchen erledigen“.

Ziemlich wahrscheinlich ist es, dass Ratte und Astronaut von der Wissenschaft 'benutzt' werden ohne große Rücksicht auf Verluste.

Es wird Zeit, dass wir den Raketenstart als Kollektiv feiern, uns mit den Astronauten über den Fortschritt freuen, der es ermöglicht hat, schwerelos die Welt von Oben zu betrachten.

Problemvermeidung als Existenzrechtfertigung käme dem ganzen also recht nahe.

Und von was ernährt sich die Priesterin der Schwerelosigkeit? Sind die Astronauten ihre Glaubensanhänger? Oder gar die gesamte Menschheit?

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Dipl.Ing.Ing. Bernd Letz (2016)
am 01.10.2016, 18:36

Sie machen aus einer regulären Anforderungs-Antwort ein völlig unnötiges Problem.

Denn Problemlösen als Existenzrechtfertigung ist GENAU das WORUM ES GEHT - in der Natur - mit der Erzeugung beginnt das Überlebens-Problem-Experiment - und mit der Geburt wird es aktiviert, in dem Spezieswesen.

Und wer diese Probleme (des stetigen Überlebens als Anforderung) nicht löst - überlebt nicht.

Ein ganz einfaches, aber sehr weitreichendes (und längst bekanntes) Naturgesetz.

Denn eine Spezies, die überleben will,muß sich beweisen, das sie überlebensfähig ist - und das erfolgt nur durch das stetige (erfolgreiche) Problemlösen.

Sollte die Spezies scheitern, ist ihr Experiment ebenfalls gescheitert.

Wird die Spezies zu stark oder breitet sich zu stark aus - so wird die Natur die nächste Evolutionsstufe aktivieren - den Freßfeind, als Neue Herausforderung.

Fehlt dieser Freßfeind - so wird ein Feind in den Spezies selbst erschaffen - damit diese sich selbst in Harmonie / dem natürlichen Ausgleich des Recyclingprozesses begibt.

Daher ist der Mensch auch sich selbst sein größter Feind - weil ihm sein natürlicher Freßfeind (in den Zivilisationen) fehlt - dafür wurden dann (geistige) Dinge-Systeme (außerhalb der inneren Natur) erschaffen, um den Menschen (sein Recycling) darüber zu regeln.

Das Problem dabei ist, das die Natur nie Abfall erzeugt - sondern in sich alles zu 100 Prozent wiederverwertet - Der Mensch jedoch Mithilfe der Chemie usw. lauter Abfall erzeugt, welcher nur sehr schwer (kurzfristig) wiederverwertbar ist.

Und damit hat der Mensch selbst sich weitere Probleme geschaffen und seine bisherigen Überlebens-Probleme, um diese Umweltprobleme, zusätzlich erweitert.

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