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Problem: Was ist gerade?

aufgegriffen von
Moritz Storch
am 20.08.2014

Man stelle sich vor man sähe das Nichts. Sodann ist alles gleich (denn man kann keine Veränderung sehen). Alles ist einem zugänglich und nichts versperrt einem die Sicht – jeder Blick in jede Richtung findet kein Ende; also ist alles gerade.

Man stelle sich nun vor man sähe, anstelle des Nichts, einen bestimmten Raum (z.B. ein Zimmer). Sodann ist alles ungleich (denn man sieht Veränderung – ohne Veränderung sähe man nämlich nichts). Vieles ist einem nicht zugänglich, denn der Raum versperrt einem die Sicht – jeder Blick in jede Richtung hat ein Ende; alles was man sieht ist also ungerade (denn wäre alles gerade, so würde man nichts sehen).

An sich ist aber jede sich einem zeigende Ungerade ein Teil einer Geraden (denn könnte man die Ungerade nicht sehen, dann könnte man nicht gerade sehen). Somit ist die Summe aller Ungeraden gerade.

Man kann also durch die Betrachtung von Ungeraden eine Gerade annähernd beschreiben.

Daraus folgt die Mathematik.

letzte Aktivität: 23.06.2017, 09:05

bisher 2 Reaktionen


stephan krause
am 25.09.2014, 06:11

Kann man durch die Betrachtung von Ungeraden eine Gerade annähernd beschreiben?

Man stelle sich vor man sähe das Nichts. In diesem Nichts ist nichts, außer ein weiteres Nichts, genannt Punkt - keine räumliche Ausdehnung, dimensionslos, abstrakt, nicht wahrnehmbar, nicht real, gedacht, eine neuronale Aufsummierung winzig kleiner Stromstärken und Potentialdifferenzen, eine synaptische Schwellwertweiterleitung und deren Interpretation - ein Punkt, also ein Nichts im Nichts.

Durch diesen Punkt (nennen wir ihn A für Aufhängepunkt?) lassen wir ein weiteres Nichts, einen zweiten Punkt (nennen wir ihn B für Bewegung?) gerade hindurchbewegen. Die bei dieser Bewegung entstehende Spur des Punktes B (nennen wir sie G für Gerade?) lassen wir räumlich um den Aufhängepunkt A rotieren. … und das Nichts gebiert ein Etwas. Es entsteht ein mathematisches Objekt - der [Doppel-]Kegel.

Der [Doppel-]Kegel – Kegelschnitte: Kreis, Ellipse, Parabel, Hyperbel – Ungerade, Ungerade, Ungerade, Ungerade.
Betrachten wir eine beliebige dieser Ungeraden. Wählen wir einen beliebigen Bereich dieser beliebigen Ungeraden. Betrachten wir diesen beliebigen Bereich dieser beliebigen Ungeraden genauer. Sehen wir in die Tiefe dieses beliebigen Bereiches hinein und zoomen einem Fotoapparat gleich in den Bereich hinein so ändert sich das Ungerade. Mit jedem Zoomen verliert die Ungerade mehr und mehr an ungeradem. Mit jedem Zoomen gewinnt die Ungerade mehr und mehr an geradem. Das/Die Ungerade durchlebt eine Metamorphose hin zum/zur Geraden. Die Ungerade strebt danach eine Gerade zu sein, es gelingt ihr jedoch nur im Unendlichen.

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Dipl.Ing.Ing. Bernd Letz (2016)
am 01.10.2016, 22:02

Eigentlich eine irrationale aber realwirkende Illussion - wenn wir nicht aufpassen (also die Umwelt mit beachten), in der wir uns befinden und bewirkt werden - besonders, wenn das NICHTS / Weltall, in diesem Zusammenhang mit im Spiel ist.



Oder eigentlich nur das, was vom Ursprung zum Ziel laufen kann UND die Bedingung erfüllt, in stetiger und gleicher Lage zu SEIN.

Wir sprechen dann hier von einer Linie als Gerade und deren Eigenschaft gerade zu sein, zwischen dem Urspung und seinem Ziel / Endsprung (Übergang ins Nichts als ihren Endpunkt dann) - das kann man vergleichen, mit einem Pfeil, den man in und durch eine Wand schiesst, und sich dabei der Pfeil sich unendlich lang sich verlängert.

Physikalisch kommt dies eigentlich einer Licht-Schwingungswelle-als-Ausbreitungsfeld gleich, die sich in den Raum (auch in dem NICHTS-Raum) ergibt (wo diese sich dann zur gerichteten Energie wandelt - sofern diese nicht durch die Massen in den Raum abgelenkt werden (der Halbkreislauf, als Ablenkung,(siehe spezielle Relativitätstheorie), die somit die vorherige Gerade im Raumzeit-Kontinuum bricht, weil diese differenziert (ungerade) und gleichzeitig sich mit partialisiert (lauter einzelne Geraden aufaddiert auf dem Kreislauf)) - wie ein permanenter Dimensionswechsel (zwischen Beschleunigung, Geschwindigkeit und Strecke).


Man kann sich das so vorstellen, man wäre ein Astronaut, der in einen g-Kraft Rotationsübungs-Simulator sitzt - und aus seiner Sicht ist der Weg immer gerade - obwohl er im Kreis auf dem Umfang lang rotiert läuft.

Hamster im Hamsterrad kennen diese optische Fehlleistung übrigends auch, indem man den schnell laufenden Boden irgendwann als festen Boden nur noch sieht, wie beim Daumenkino, weil die Stäbe zu einem Bodenareal verschmelzen und der Hamster den Zeitbezug vollends verliert und rast, weil er intern annimmt doch gar nicht so schnell zu sein und somit noch schneller rasen will (in den Burn-out / Herz-Tod).

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