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Problem: Sicherheit– atomare Endlager?!

aufgegriffen von
Eva Dölker
am 07.11.2013

Was gibt uns Sicherheit? Ist Sicherheit messbar und berechenbar? Berühren uns andere Schicksale oder steht unsere eigene Sicherheit immer an erster Stelle? Was ist mit vorgetäuschter Sicherheit– macht der Mensch sich etwas vor um sein Gewissen zu beruhigen? Gibt es überhaupt 100 %-ige Sicherheit? Wie kann man das Leben sicher planen ohne zu wissen was kommt? Wie geht der Mensch damit um, wenn das Wichtigste– sein Leben und die Sicherheit nicht sicher ist? Sicherheit vor dem unsichtbaren Tod? Schieben wir Atommüll– den Tod in die Zukunft? Wissen gibt Sicherheit, oder? Das Thema Sicherheit und Schwarze Schwäne– was ist wenn es nicht sicher ist und das höchst Unwahrscheinliche doch eintritt?

Ich bin Studentin an der Fakultät für Gestaltung in Pforzheim und studiere dort Visuelle Kommunikation im siebten Semester. Unser Projektthema in diesem Semester, ist ein für uns alle sehr bedeutendes Thema– atomare Endlager.

Ich habe mich für ein Buch entschieden, dass ich auch gerne mit einem mir ganz persönlichen Anliegen füllen möchte. Ich wünsche mir, dass Menschen zu Wort kommen, ganz unterschiedliche Persönlichkeiten, die in sich hineinhören und ihr persönliches Anliegen zum Thema Sicherheit von atomaren Endlagern und Sicherheiten in ihrem Leben, nach außen tragen– damit sie gehört werden.

letzte Aktivität: 28.04.2017, 12:12

bisher 2 Reaktionen


Thomas Perthel
am 09.02.2016, 23:06

Przewalski-Pferd müsste man sein. Hätte man dann Sicherheit?

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Dipl.Ing.Ing. Bernd Letz
am 03.11.2016, 22:59

Sicherheit ist eine Glaubens-Illusion.

Denn solange die Spekulation überwiegt (bis die Praxis-Realität beweist, das es GUT GEGANGEN ist - also man die Selbst-Spekulations-Wette gewonnen hat oder nicht, im umgekehrten Fall, wo der SUPERGAU der Illussionsblase platzen lässt, als Konsequenz).

Für Ihre Projektarbeit sollten Sie vielleicht prüfen, aus welchem Standpunkt-Zeit-Betrachtungsaspekt, Sie Ihr Thema wirlich angehen möchten, denn die einseitige Betrachtung nur auf das Endlager, berücksichtigt nicht die politsch aktuelle Europa-Atomschlags-Variante und deren Endlager-Stätten, die dann als viel mehr zu beachtende Konstrukte unseren (falls wir das überleben) Weg kreuzen.

Unwissende Naivität kann eine Rettungskapsel-Variante gegen das unabwendbare sein.

Wer jedoch sich dieser ganzen Problematik bewusst ist, der erkennt, das der Todeskandidat (die Wesen der Spezies Mensch) nun nicht in einer kleinen Todeszelle mit Enddatum ihrer Hinrichtung leben - sondern, das man nun den ganzen Planeten in eine Todeszelle umdefiniert hat, mit einem Neuen Todeszeitpunkt, an dem die Hinrichtung aller erfolgen soll.

Somit ist dies dann nicht mehr eine Entscheidungsfrage, sondern die Philosophische Neu-Konsternierung, dieser Todes-Frage, die uns somit umgibt - und mit der wir dann klarkommen sollen / müssen / werden ?

Vielleicht hilft Ihnen das Ansehen des philosophischen Films:
de.wikipedia.org [extern] –_Wer_überlebt%3F

The Philosophers – Wer überlebt?

Aber ACHTUNG:
Der Film hat teilweise sehr harte Szenen, die für einen empfindsamen Menschen einen harten Schock auslösen können - und erst das Ende wird eigentlich interessant.

Oder der etwas lustigere Film - Idiocracity
Der recht gut zeigt, wie Menschen ohne Nachzudenken / ohne Intelligenz, die zukunft zu regeln versuchen.


Das leider unnütze Gedankengut einer weiteren (neuen und noch nicht kaputtgemachten) Erde - wird für die meisten leider nur der Wunschtraum sein und bleiben, welcher dieser ist.

Danke fürs Lesen und mfG
Dipl.Ing.Ing. Bernd Letz (2016) Fragenforscher, FRAGENSERVICE.

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